Mit eine der berühmtesten und doch zugleich kleinsten Städte Italiens ist Amalfi. Bekannt durch den gleichnamigen Küstenabschnitt, befindet sie sich in der kampanischen Provinz Salerno. Die Kleinstadt liegt eine Autostunde südlich von Neapel an einem der schönsten und beeindruckendsten Küstenabschnitte Italiens, welcher mit einer eindrucksvollen Natur, engen Straßen, Schluchten und Orten aufwarten kann, welche teilweise nur zu Fuß erreichbar sind. Die Region ist heute ein Weltkulturerbe der UNESCO und der Ort selber erstreckt sich von der Amalfiküste in das enge Monti Lattari Tal hinein. Für einen Familienurlaub in Italien bietet sich Amalfi hervorragend als Ziel für einen Kurzurlaub oder längeren Ausflug an. Wer sich für Kultur oder Geschichte interessiert, für gutes Essen und herrliche Ausflugsziele, findet hier auch für einen längeren Aufenthalt die richtige Destination. Eine Ferienwohnung direkt am Meer oder ein Ferienhaus Comersee verschönert den Aufenthalt um einiges.
Die Geschichte der Stadt reicht bis weit in die letzten zwei Jahrhunderte des römischen Imperiums zurück und weil man wenig fruchtbares Ackerland zur Verfügung hatte, war das Meer mit dem Seehandel schnell als die geeignete ökonomische Kraft gefunden und im Laufe der Jahrhunderte wurde der Ort zu einer der Wirtschaftsmächte Italiens. Doch während des Einfalls der Normannen verlor er bereits zusehends an Macht und in den letzten 300 Jahren endgültig an Bedeutung, weil die Region zu abgelegen lag. Ihre einstige Größe verringerte sich einwohnertechnisch auf ein Zehntel derer zu ihren besten Zeiten. Dennoch sieht man auch heute noch immer die beeindruckenden Bauwerke und Denkmäler dieser Zeit, welche man unbedingt einmal besichtigen sollte.
Die architektonischen Meisterwerke der Stadt sind ohne Frage der Dom, der im 11. Jahrhundert errichtet wurde und seit dem des Öfteren eine Veränderung erfuhr. In ihm liegen auch heute noch die Gebeine von Andreas, einem der zwölf Apostel. Die alte Schiffswerft an der Küste bietet auch jetzt noch die Möglichkeit sich einen Eindruck von der einstigen Stärke des Ortes zu machen. Das hiesige Papiermuseum wiederum lässt einen in das 19. Jahrhundert zurückkehren – zu der Zeit als die Stadt oft als Versteck von Piraten genutzt wurde und die lokale Wirtschaft sich auf zwei Produktionszweige stützte: die Herstellung von Pasta und Papier. In Amalfi soll der angebliche Erfinder des Kompass – Flavio Gioia – gelebt haben, weshalb man hier sein Denkmal bewundern kann. Ebenso zu bewundern ist definitiv die Amalfitana, die wohl schönste Straße Europas, die sich entlang der Steilküste schlängelt.
Die Umgebung der Stadt bietet zudem hervorragende Möglichkeiten sich sportlich und freitzeittechnisch zu entfalten und auf eine Vielzahl an Angeboten zurück zu greifen. Jedoch sollte man – wie eigentlich zu jedem Urlaub – vorher für diverse mögliche Vorkommnisse eine Reiseversicherung abschließen. Ist dies geschehen, kann man sich sicherlich noch entspannter in die Schluchten und Berge zu Fuß oder auf einem Reittier begeben, die wenigen Strandabschnitte zum Wassersport nutzen oder einfach die Küste entlang zu den diversen Sehenswürdigkeiten in der Umgebung fahren. Zu diesen zählen nicht nur Nachbarorte wie Positano, sondern auch die Inseln im Golf von Neapel, Pompeji und Herculaneum und ohne Frage die nicht weit entfernte quirlige und chaotische Metropole Neapel.
Für all jene, die während ihres Urlaubs etwas Neues ausprobieren wollen: Nilkreuzfahrt!



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