Archiv für Februar 2010
Karneval karibisch – Feiern ohne Ende
“Don’t stop the carnival” heißt ein Uralt-Hit: Auf den Inseln der Karibik wird das begeistert befolgt. Der Karneval zwischen Kuba im Norden und Trinidad im Süden ist nicht zu stoppen. Ob bei Bullenhitze im August, bei “nur” 28 Grad Neujahr oder vor der österlichen Fastenzeit: Eine der über 30 Inseln feiert immer, manche mehrmals im Jahr, auch Weihnachten. Das stammt aus der Sklaven-Zeit. Für das Weihnachten der Kolonialherren hatten die Sklaven aus Afrika zwar kein Interesse. Doch das Fest bescherte ihnen die einzigen freien Tage im Jahr, die sie mit Trommeln, Gesang und den Riten ihrer Heimat zu fröhlichen Feiern nutzten.
Traumreisen zur Karnevalszeit
Einige Inseln pflegen diese Tradition. Andere übernahmen im Laufe der Christianisierung das närrische Treiben auch als Fest vor der Fastenzeit. Und weil die Feiern Touristen anlocken, verlegten etliche Inseln die tollen Tage auf andere Monate, um dem größten Karneval auf Trinidad auszuweichen.
Für viele Einwohner Trinidads ist ihr Karneval der schönste der Welt – zumindest die Nummer zwei hinter Rio. Die Kostümdesigner und Maskenbildner der Insel arbeiten fast das ganze Jahr. Bereits im Herbst beginnen die Ausscheidungen für die Steel-Band- und Calypso-Endkämpfe in den Tagen vor Aschermittwoch. 350 000 Menschen tanzen und singen allein in der Hauptstadt. An den Final-Tagen steigen neben dem Frohsinn allerdings auch die Hotelpreise, die Zahl der Diebstähle und Schlägereien sowie die Frequentierung der Ausnüchterungszellen.
Urlaubsflug finden leicht gemacht
In Urlaub konnte man vor langer Zeit nur mit der Postkutsche fahren, wenn man sich das tatsächlich finanziell erlauben konnte. Und Beschwerlichkeiten gab in diesem Zusammenhang genug. Und eine solche Fahrt währte wirklich lange und war auch nicht ungefährlich. Liest man einmal frühere Berichte solcher Reisen, so können wir etwa nachvollziehen, wie es dort zu ging.
Urlaub in der Natur
In den nordfranzösischen Urlaubsregionen Normandie und Bretagne setzen immer mehr Naturliebhaber und kulturinteressierte Familienurlauber auf ein komfortables Ferienhaus. Ferienparks im Norden Frankreichs bieten gemütliche Appartements in typisch normannischen Fachwerkhäusern mit landestypischen Ziegeldächern. Von Familienparks haben Ausflügler ideale Anbindung an Rouen, die altehrwürdige Residenz der französischen Herzöge. Die Stadt birgt eine Vielzahl an kulturellen Schätzen: Bei einem Bummel durch die Altstadt beeindrucken die gotische Kathedrale und der historischen Marktplatz, auf dem Nationalheldin Jeanne d’Arc einst den Flammen zum Opfer fiel. Die Normandie ist kulinarische Wiege der Austernzucht, so wird die schmackhafte Meeresdelikatesse bereits seit dem 19. Jh. in den ansässigen Mastparks gezüchtet.
Gigantische Austernbänke säumen insbesondere die Ostküste der normannischen Halbinsel Cotentin. Die Gemeinde Giverny war lange Jahre kreativer Rückzugsort von Maler Claude Monet, welcher hier impressionistische Meisterwerke wie die berühmten Seerosenbilder auf die Leinwand brachte. Ferienhaus und Gartenanlage des Künstlers stehen Besuchern von April bis Oktober offen. Von Ferienparks an den schroffen Steilküsten der Normandie ist die meistbesuchte Sehenswürdigkeit Frankreichs, der mächtige Meeresfelsen Mont Saint Michel, nur wenige Kilometer entfernt.
Wintersport Urlaub
Wer vom Winter und vom Schnee immer noch nicht genug hat, sucht vielleicht noch nach Reiseziel Informationen zum Wintersport Urlaub. Doch wo soll es hin gehen zum Langlaufen, Schnee Schuh Wandern, zum Eislaufen oder zum Rodeln? Möglichkeiten gibt es in Europa viele, mit denen man den Winterspaß verlängern kann.
Langlaufen fördert das Herz-Kreislauf System und hebt die Stimmung. In Österreich gibt es hervorragende Langlaufgebiete, aber auch die Schweiz hat einiges zu bieten. Das Wallis, besonders der Ort Goms warten mit mehreren hundert Kilometern gespurten Loipen. In Deutschland ist der Harz eine Alternative zu Alpen und Schwarzwald. Interessante Ziele für Langläufer gibt es auch in Polen, Slowenien und Estland.

